Mein Traum von einem einfachen Leben

Ich träume von einem erfüllten minimalistischem Leben. Wie könnte unser Leben in einem Gartenhaus aussehen? Wir bekommen Anfang nächsten Jahres unser Gartenhaus auf einem Grundstück von 17x17m schlüsselfertig übergeben. Das Grundstück ist mit einem Industriezaun und einem Eingangstor abgeschlossen.

Welche Kosten entstehen für das Gartenhaus?

Das Gartenhaus, die restlichen Arbeiten und Anbauten haben wir gekauft und sind somit unser Eigentum. Das Grundstück wird gepachtet und kostet uns 365,00 EUR im Jahr, pro Tag also einen Euro. Es gibt noch ein Toilettenhaus für die Gemeinschaft, welches wir ebenfalls mitbenutzen können. Für die Pflege und Verbrauchsmaterialien fallen hierfür jährliche Kosten von 30,00 EUR an. Das sind Gesamtkosten von 395,00 EUR pro Jahr oder ca. 33,00 EUR monatlich. Für eine Unterkunft zum Leben wäre das meiner Meinung nach ziemlich günstig.

Die einmaligen Kosten für das Gartenhaus liegen bei 11662,00 EUR inkl. MwSt. Zusätzlich kommen weitere Kosten für die Bodenplatte der Terrasse, den Industriezaun, die Bodenplatte für das Gerätehaus, zwei Brunnen, einen 1000 Liter Abwassertank, einen zusätzlichen Holzzaun als Windschutz für die Terrasse, ein Gerätehaus aus Holz usw. hinzu. Ich werde nach Fertigstellung mal alle Kosten zusammenrechnen, momentan liegen wir in der Summe etwa bei 15.000,00 EUR.

Wie könnte das Gartenhaus und die Terrasse eingerichtet sein?

Müssten wir eigentlich auf viele Dinge verzichten, wenn wir in einem Gartenhaus wohnen würden? Aktuell wohnen wir zu zweit in einer 3 Zimmerwohnung mit 104qm Wohnfläche inkl. einem Balkon. Dazu gehört ein Carport, ein eigener Kellerraum, ein Waschraum, ein Abstellplatz für die Fahrräder im Flur und etwas Grünfläche hinter dem Haus. Das Gartenhaus hat eine Grundfläche von 28qm abzüglich der Mauern. Das Gerätehaus hat eine Grundfläche von etwa 6qm. Die Terrasse vor dem Gartenhaus hat eine Grundfläche von 24,5qm. Das Grundstück selbst hat eine Gesamtfläche von 289qm.

Über die Terrasse kommt man auf der linken Seite durch die Eingangstür in das Gartenhaus hinein. Im Gartenhaus wird links eine kleine Küchenzeile mit einem hohen Schrank und einer Arbeitsplatte mit Waschbecken entstehen. Daneben steht eine Küchenhexe, welche mit Holz angefeuert wird. Damit wird im Winter geheizt und wir können damit zusätzlich kochen und backen. Alternativ gibt es noch einen zweiflammigen Campingkocher und ein Kugelgrill für Gas, mit denen wir hauptsächlich im Außenbereich Essen zubereiten werden.

An der langen hinteren Wand ist Platz für einen Kleiderschrank und daneben ein Tagesbett (vier Funktionen: Sofa, Aufbewahrung, Einzel- und Doppelbett) mit einem kleinen Couchtisch davor. Evtl. passt an die rechte kurze Wand noch eine hohe Kommode. Die vordere lange Wand, welche ein großes Fenster hat, bekommt eine Gardinenstange und Gardinen bzw. Vorhänge, darunter passt sicherlich unser Sideboard mit einer Breite von 2,40m. Darauf könnte mein iMac stehen und davor unser kleiner Schaukelstuhl aus Bananenstaudenfasern. Zwischen der Türe und dem Fenster könnte unser weißer Spiegel und die Sitzbank für die Schuhe hinpassen. Somit wäre das Gartenhaus wohnlich eingerichtet und man könnte sicherlich gut darin leben.

Auf der Terrasse ist genügend Platz für unseren Holztisch und die vier dazu passenden Stühle. Zudem können wir den Servierwagen aus Holz samt Kugelgrill und Gasflasche dazu stellen. Ein paar große Blumentöpfe mit schönen Pflanzen und man hat es auch auf der Terrasse schön gemütlich. Für den nötigen Schatten bei Sonne oder Schutz vor dem Regen könnte ein Sonnensegel dienen.

Wie lässt es sich dann noch arbeiten und Geld verdienen?

Erstens wird nun nicht mehr so viel Geld benötigt wie bisher. Zweitens betreibe ich ein Internetgeschäft, dafür benötige ich natürlich weiterhin einen Internetanschluss. Im Garten könnte man hier eine Lösung via SkyDSL in Betracht ziehen. Dazu müsste ich eine Schüssel in der Nähe des Gerätehauses montieren und die nötige Empfangsbox im Gerätehaus mit Strom versorgen. Der Internetzugang wird mit einem Netzwerkkabel direkt ins Gartenhaus zur FritzBox gelegt. Diese dient als Router und WLAN Access Point, verteilt das Internet drahtlos an die Endgeräte. Ich kann dadurch problemlos an meinem iMac arbeiten, entweder im Gartenhaus oder auf der Terrasse. Meine Freundin kann ebenfalls im Gartenhaus oder auf der Terrasse mit dem MacBook Pro arbeiten. Alternativ könnten wir auch das iPad oder unsere iPhones benutzen, alle Geräte haben WLAN und sind mit der FritzBox verbunden.

Bräuchten wir weiterhin einen Telefonanschluss, könnten wir unser FritzFon mit der FritzBox als VoIP Telefon verwenden und über das Internet telefonieren. Der Nachteil bei SkyDSL ist die hohe Latenzzeit, da könnte es evtl. etwas Probleme beim Telefonieren oder Skypen geben. Bild und Ton wird wohl etwas zeitverzögert beim Gegenüber ankommen. Alternativ wäre noch die Möglichkeit das Internet mobil über LTE zu empfangen, allerdings ist das auch recht teuer und man bekommt dafür sehr wenig Volumen pro Monat angeboten. Ich werde mal recherchieren, wo es in der Gegend öffentliches Internet (WLAN) gibt und wir notfalls auch gelegentlich außerhalb vom Garten ins Internet gehen können.

Auf was müssten wir nun wirklich verzichten?

Sicherlich, der Beamer und die Motorleinwand im Wohnzimmer müsste ich verkaufen. Auch den LED Fernseher und den AV Receiver samt den hochwertigen Lautsprechern. Fernsehen schauen wir sowieso kaum noch und Filme oder Dokumentationen können wir wir genauso gut an meinem 27″ iMac ansehen. Mit einem USB BluRay Laufwerk sogar unsere BluRay Filme in sehr guter Qualität. Den Sound könnte ich über mein 2.1 Logitech Lautsprecher System laufen lassen. Das nimmt nicht viel Platz weg und hat eine gute Qualität für Bild und Ton. Der „Verlust“ hält sich hier also in Grenzen.

Für das Wasserbett wäre natürlich auch kein Platz mehr, dafür dient in Zukunft das Tagesbett von Ikea mit zwei Matratzen. Je nach verwendeter Matratze kann hier auch ein guter Schlafkomfort ermöglicht werden. Außerdem sparen wir dadurch die Stromkosten, welche so ein Wasserbett mit sich bringt. Den Kleiderschrank müssten wir auf die Hälfte reduzieren, mehr Platz gibt es jetzt nicht mehr.

In der Küchenzeile wird es kein Induktionsherd, keinen Elektrobackofen und keine Spülmaschine mehr geben. Der große Kühl- und Gefrierschrank fällt ebenso weg, dafür gibt es eine kleine Kühlbox mit Kompressor. Mit dieser konnten wir im Urlaub auch schon sehr gut leben. Wir hätten zudem noch einen Thermomix, dieser würde im Garten ebenso funktionieren und mit der Küchenhexe, dem Kugelgrill und Campingkocher haben wir somit sehr gute Möglichkeiten, um unser Essen zuzubereiten. Wir müssten etwas mehr darauf achten und nicht so viel Geschirr, Töpfe und Pfannen verschmutzen, da wir nun alles von Hand abwaschen müssen und es kein Waschhaus gibt. Im Camping Urlaub hat das bei uns aber auch immer gut funktioniert.

Es gibt kein Klo, keine Dusche und keine Badewanne im Gartenhaus. Ein Vorteil, wir müssen nichts putzen. Die Toilette können wir auf dem Toilettenhaus benutzen. Duschen und baden wird schwierig, evtl. eine Dusche im Freien aufbauen? Das ist im Sommer sicherlich möglich. Es gäbe noch ein Fitnessstudio in der Nähe, evtl. können wir dort duschen gehen oder wir besuchen gelegentlich ein Schwimmbad mit den Fahrrädern.

Ein Büro werden wir auch keins mehr haben, keinen eigenen Schreibtisch. Dafür können wir es uns aber auf der Terrasse gemütlich machen, im Gartenhaus auf dem Sofa oder im Schaukelstuhl und am Computer arbeiten. Sicherlich besteht für uns auch die Möglichkeit in der Stadt irgendwo in einem Café sich hinzusetzen und dort zu arbeiten, wir haben so viele Möglichkeiten.

Unser großes Sofa und den Esstisch mit seinen sechs Stühlen müssten wir verkaufen, dafür gibt es keinen Platz mehr. Der Keller müsste entrümpelt werden und nur noch wenige nützliche Geräte für den Garten oder für handwerkliche Arbeiten könnten wir in das Gerätehaus stellen. Ebenso für jeden von uns ein Fahrrad.

Welche Vorteile hätte das Leben im Gartenhaus für uns?

Wir müssten nicht mehr so viel arbeiten wie bisher, um das „nötige“ Geld zu verdienen, mit dem wir unser bisheriges Leben finanzieren. Wir hätten dadurch mehr Freizeit und damit auch die Möglichkeit mehr Zeit gemeinsam zu verbringen und das zu tun, wozu wir gerade Lust haben. Wir hätten beide weniger Verpflichtungen.

Wir wären noch mehr an der frischen Luft und der freien Natur, könnten oft im Freien oder unterwegs arbeiten oder einfach nur die Freizeit genießen. Wir könnten im Garten unser eigenes Gemüse, Obst, Beeren, Kräuter usw. anpflanzen.

Wir könnten unseren festen Arbeitsplatz irgendwann kündigen und hätten endlich ein freies Leben ohne früh aufstehen zu müssen und eine Arbeit zu erledigen, die andere Menschen für uns vorschreiben, ob diese nun sinnvoll ist oder nicht. Wir können selbst bestimmen, was wir arbeiten wollen und vor allem wann und wie viel.

Wir sind nicht mehr gebunden an einen bestimmten Ort. Klar unser Gartenhaus ist die Basis aber durch die geringe Kosten macht es nichts aus auch mal für einen längeren Zeitraum an einem anderen Ort zu leben. Für diese Zeit findet sich sicherlich auch eine Person, die sich um unseren Garten kümmern wird. Sie kann dort natürlich in der Zwischenzeit ihre Freizeit verbringen und die Stunden nach der Arbeit oder Schule in der freien Natur genießen.

Mein Fazit für heute

Dies waren meine Gedanken in den letzten Tagen zu diesem Traum, die ich einfach mal in einem Blogpost niederschreiben wollte. Ich werde noch weiter darüber nachdenken und Blogposts zu diesem Thema schreiben. Es ist noch etwas Zeit, bis wir Anfang 2015 das Gartenhaus schlüsselfertig übergeben bekommen. Wir werden eine Entscheidung treffen, wie wir in Zukunft leben möchten.

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Viele Grüße
Sebastian Zehner

Von |2016-11-25T15:30:08+00:00Juni 15th, 2014|Einfaches Leben|3 Kommentare

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3 Comments

  1. Anonymous 15. Juni 2014 um 11:18 Uhr - Antworten

    Hallo Sebastian. Mit diesem Beitrag hast du bei mir total einen Nerv getroffen. Danke, dass du mich darauf hingewiesen hattest. Ich träume auch seit Langem von einem Minihäuschen a la „Wer wandert braucht nur was er tragen kann“ (Anne Donath; sie lebt in 4 x 4 Metern). Ich finde diese minimalistischen Lebenskonzepte wirklich traumhaft, entrümpele meine Habe und meine Verpflichtungen ebenfalls seit über 10 Jahren, arbeite von Zuhause aus und verdiene mein Geld online mit sog. Passivem Einkommen und meinen Herzensprojekten, und ich denke, auf den meisten Kram in meinem Zimmer (derzeit 25 qm in einer Dreier-WG) könnte ich ebenfalls gut verzichten. Aber ob ich auf Dauer inzwischen ohne eigene Wanne oder wenigstens eine immer zugängliche Dusche verzichten wollte? Oder wie Frau Donath auf ein richtiges Bettgestell? Ich denke nicht. Sind eure Pläne wirklich, in diesem Haus sommers wie winters zu leben? Das war mir noch nicht ganz klar wegen deiner Verwendung des Konjunktivs. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf weitere Beiträge dieser Art. Einen schönen Sonntag wünscht Sandra, die Minimalistin der Fülle (www.ganzichselbst.de)

  2. Sebastian Zehner 15. Juni 2014 um 13:27 Uhr - Antworten

    Hallo Sandra! Es freut mich, dass Dir mein Beitrag gefallen hat. Es ist jetzt erstmal nur ein Traum, in wie weit sich dieser verwirklichen lässt gilt es abzuwarten. Ich denke man wird immer eine Lösung finden und mit dem auskommen, was man hat. Ich könnte mir auch vorstellen in den Wintermonaten in Spanien zu leben, sofern ich in der Wohnung von meinem Opa wohnen dürfte und mich in der Zeit dafür um sein Haus kümmere. Man hat so viele Optionen, da fällt es einem schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn man allerdings auf der Reise ist, hat man auch nicht immer ein eigenes Klo oder Dusche zur Verfügung. Klar, finde ich es wichtig, immer die Möglichkeit zu haben diese Dinge zu benutzen. Wir haben auch schon bei -20°C in unserem kleinen Wohnwagen gewohnt. Allerdings auf einem Campingplatz und nur für eine Woche. Es hat mir nichts ausgemacht, im Schnee zum Waschhaus zu laufen. Hier ist jeder Mensch unterschiedlich, ich habe mich gefreut danach wieder im warmen Wohnwagen zu sein, es war hinterher um so gemütlicher. Wir werden sehen, wie es nun mit unserem Gartenhaus weiter geht. Ich werde jedenfalls über die Fortschritte berichten. Viele Grüße Sebastian

  3. […] am Anfang von meinem Blog hatte ich in dem Artikel „Mein Traum von einem einfachen Leben“ bereits darüber geschrieben, wie ich gerne den Internetanschluss in unserem Garten realisieren […]

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